Corona auf Bali – Hausbesuche

Nyoman Karitya Direktor der Schule Manikaji besucht die Schüler zu Hause.

Das Leben in den Bergen ist sehr simpel und die Kinder lernen draußen auf den Terrassen der kleinen Häuser. Normalerweise bestehen die Häuser aus Holz und sind selbst gebaut. Manchmal findet man in den Bergen aber auch Häuser aus Stein, wie auch bei dieser Familie hier. Die Kinder sind trotz der Pandemie sehr wissbegierig und freuen sich über neues Schulmaterial, welches sie von ihren Lehrern erhalten.

Unterstützen Sie jetzt Lehrer und Kinder vor Ort!

Hier geht es zur Spendenaktion.

Corona auf Bali – Schwere Zeiten im April 2021


Mein Name ist Ni Sriani und ich bin Schülerin der 10. Klasse in der Pengalusan Schule. Meine Schulfreunde und ich möchten uns sehr herzlich für alle Spenden bedanken. Diese haben es ermöglicht, unsere Familien weiter zu ernähren. Ich bin sehr traurig, darüber dass uns die Covid-19-Pandemie abhängig von Spenden macht. Zugleich weiß ich, was für ein Glück wir haben.
Als ich von der Abholung von Lebensmitteln nach Hause kam, lächelte meine ganze Familie und war sehr glücklich. Sie dankten mir und sind froh, dass die Schule uns in dieser schwierigen Zeit unterstützt. Somit haben wir genügend Reis für die nächsten Wochen.

Als Bauernfamilie müssen wir jeden Tag hart arbeiten und manchmal reicht das Einkommen gerade noch aus, um unseren täglichen Bedarf zu decken. Um zusätzliches Geld zu verdienen, arbeite ich auch jeden Tag mit und helfe meinen Eltern, indem ich gewebte Bambuskörbe zum Verkauf herstelle, aber der Gewinn ist sehr gering.

Vielen Dank nochmal für eure Spenden!

Grüße Ni Sriani

Corona in Pakistan – April 2021

Wie auch viele andere Länder ist Pakistan weiterhin als Risikogebiet eingestuft und hat mit der dritten COVID-19-Welle zu kämpfen. Selbst der Präsident (Imran Khan) und  der Vizepräsident wurden positiv getestet. Besonders die britische Variante des Covid-19 ist weit verbreitet. Diese trifft zum größten Teil Kinder. Daher sind weiterhin die Schulen geschlossen.

Im Vergleich zu anderen Länder sind die offiziellen Infektionszahlen zwar niedrig. Doch es ist sehr wahrscheinlich, dass die Dunkelziffer weitaus höher ausfällt. Wie auch Indonesien erhält Pakistan seinen Impfstoff aus China oder Russland. Allerdings hängt Pakistan mit den Impfungen sehr weit hinterher. 

Wir planen weiterhin 15 Kinder im August den Zugang zur Schulbildung zu ermöglichen. Die ersten Profile präsentieren wir euch im nächsten Monat.

Bleibt gesund! Euer Wave Project Team

Corona auf Bali – Hausbesuch des Schuldirektors

Wayan Sumadia, der Schuldirektor der Jatituhu berichtet, über seine tägliche Arbeit:

Heute ging ich zu den Häusern unserer Schüler der Jatituhu-Schule, die an den Hängen des Berges Abang leben, um Lernmaterialien für Schüler zu verteilen, die offline lernen. Er besuchte auch die Schüler, die online lernen, um sicherzustellen, dass sie keine Probleme bei der Bearbeitung der Aufgaben haben. Als Lehrer inmitten einer Pandemie müssen wir uns verschiedenen Herausforderungen stellen. Eine der schwierigsten Herausforderungen besteht darin, mit unserem Motorrad auf steilen und sandigen Straßen zu fahren. Doch wir geben niemals auf.

Heute erlebte ich wieder hautnah wie schwer es die Kinder und Jugendlichen unserer Schule haben. Der Schüler Komang, der die 9. Klasse besucht, lebt ziemlich entfernt von der Schule. Daher besuchte ich ihn, um sicher zu gehen, dass er auch alle Aufgaben vom letzten Mal erledigt und verstanden hat. Als ich ankam war er schon den ganzen Morgen beschäftigt und half seinen Eltern bei der Arbeit. Dies ist eine Pflicht, die er zusätzlich zum Lernen zu erfüllen hat, denn nur so kann das Einkommen für die Familien gesichert werden.

Wir sind froh über jede Unterstützung die wir bekommen können, um den Schülern einen Zugang zur Bildung zu ermöglichen.

Corona auf Bali – Manikaji Schule

Ab April erweitern wir unser Projekt auf Bali. Dank einem hohen Spendenbetrag der msg systems ag (Spendenaktion zum 40. Jubiläum) werden wir die Schüler der Manikaji-Schule das ganze Jahr unterstützen (52 Schüler). 

Die Übernahme der Schulgebühren ist kurzfristig entstanden, da die Schule vorher von Hotels auf Bali finanziert wurde. Leider können diese Hotels durch die Corona-Pandemie keine Gelder mehr zur Verfügung stellen. Wie auch die anderen beiden Schulen, die wir vor Ort unterstützen, (Pengalusan und Jatituhu) liegt auch diese Schule im abgelegenen Osten der Insel. Von hier aus ist die nächste staatliche Schule 10 Kilometer entfernt. Um sie zu erreichen, benötigen die Eltern eigene Autos oder Motorräder. Der Weg dauert circa 3 Stunden und wäre für die Schüler täglich eine hohe Belastung. Daher haben viele Kinder im abgelegenen Dorf keine andere Möglichkeit. Wie auch bei allen anderen Projekten liegt uns die Bildung der Kinder und somit der nächsten Generation sehr am Herzen.

Wir bedanken uns auch nochmal bei der msg systems und der msg services ag. Ohne die erhaltenen Spendengelder hätten wir diese Schule nicht unterstützen können.

Prävention gegen Lepra

In den tropischen Gebieten der Welt ist das Covid-19-Virus nicht die einzige Gefahr, denn auch durch Malaria-, das Dengue-Virus oder das Lepra-Bakterium sind die Schüler gefährdet. Daher wird in den Dörfern und Schulen Aufklärung betrieben, damit die Krankheiten  frühzeitig entdeckt werden können. 

Bei der Jatituhu Schule wurden aus diesem Grund Prävention und Aufklärung zum Thema Lepra durchgeführt. Lepra wird typischerweise bei mangelnder Hygiene übertragen und ist durch Hautveränderungen zu erkennen.  

Laut Gesundheitsamt wurden 19 aktive Fälle 2019 im Osten von Bali gemeldet. 

Daher wurden alle 17 Schülerin von lokalen Ärzten untersucht und über mögliche Symptome informiert. Bei allen Schülern konnten keine Auffälligkeiten festgestellt werden. Diese Prävention wird jährlich durchgeführt, um so die Verbreitung von Lepra zu verhindern.

Corona auf Bali – Wieso Essenspakete?

Mein Name ist Ni Kadek. Ich bin Schülerin der Schule Jatituhu und gehe in die 10. Klasse. Dank der monatlichen Bereitstellung der Essenspakete für alle Schüler, kam unsere Familie durch die Dürrezeit. Ich bin froh Schülerin der Jatituhu Schule zu sein und freue mich, dass uns so viele Menschen in dieser schweren Zeit unterstützen.

Die monatliche Unterstützung  besteht aus Reis, Speiseöl, getrocknetem Fisch und Mungobohnen. All dies ist sehr schwer zu bekommen, weil die landwirtschaftlichen Flächen in unserem Dorf steil, trocken und sandig sind. Es gibt auch keine Flüsse in der Nähe, sodass wir keinen Reis anbauen können. 

Unsere Familie kann nur während der Regenzeit Mais, Maniok und Bohnen anbauen und diese direkt verwenden, um den täglichen Bedarf der Familie zu decken. Um Reis und Fisch essen zu können, warten wir normalerweise auf die Maniok-Ernte, die wir zu einem niedrigen Preis verkaufen. Das Geld wird wiederum verwendet, um Beilagen und anderes Gemüse zu kaufen. 

Außerdem arbeitet keiner der in den umliegenden Gemeinden lebt als Fischer, da wir sehr weit vom Meer entfernt wohnen. Daher freuen wir uns besonders über den getrockneten Fisch in den Essenspaketen.

Vielen Dank für eure Unterstützung!

Wo liegt Bali? Und was passiert mit den Spenden?

Oft hört man, dass Bali ein schönes Urlaubsziel ist. Doch wo genau liegt Bali ? Bali ist eine indonesische Insel und liegt im Indischen Ozean. Indonesien besteht aus 17.000 Inseln, wobei davon „nur“ 7000 bewohnt sind. Die meisten Menschen leben auf der Insel Java. Dort liegt auch die Hauptstadt Jakarta. Knapp 88% der Bevölkerung gehören dem Islam an.

Die Balinesen, so wie man die Bewohner der Insel Bali nennt, sind zu über 90% hinduistisch. Die Religion ist ein wichtiger Bestandteil im Leben der Einwohner der Insel. Jede Naturkraft hat eine eigene Macht. Diese spiegelt sich in den jeweiligen Göttern wieder. Rituale sind gang und gäbe auf der Insel und gehören zum Alltag. So hat typischerweise jeder Balinese zu Hause einen eigenen kleinen Tempel, um die Götter zu besänftigen. Um für eine gute Ernte zu bitten, werden oft Früchte, Blüten oder ähnliche Opfergaben dem Tempel beigelegt.

Viele Bereiche auf der Insel Bali wurden erst in diesem Jahrtausend erschlossen. So auch Teile des Gebietes im Osten von Bali. Hier findet man auch ein Teil des Ban-Dorfes. Die Schule Jatituhu erreicht man nur sehr schwer, da diese von einer Hauptstraße nochmal zwei Stunden entfernt liegt. Wie man auf den Bildern sehen kann, ist das Dorf komplett vom Wald umschlossen. Gerade zur Regenzeit ist es manchmal gar nicht möglich, dieses zu erreichen. Das Dorf selber gibt es erst seit ca. 25 Jahren. Seitdem unterstützt unsere Partner-Stiftung vor Ort die Menschen. Eure Spenden werden für das Bildungsprogramm und die Kinder vor Ort eingesetzt. Unser Ziel ist es, der nächsten Generation ein besseres Leben durch die Bildung zu ermöglichen.

Vielen Dank für eure Unterstützung!
Hier geht es direkt zu unserer Spendenaktion:

https://www.betterplace.org/de/projects/65727

Essenspakete während schwerer Regenfälle

Auch wenn nun die Regenzeit begonnen hat, werden trotzdem weiterhin Essenspakete im Ban-Dorf benötigt. Der Anbau hat bereits begonnen wie in den letzten Blog-Einträgen beschrieben. Doch es können noch nicht die benötigen Mengen geerntet werden.

Um die Essenspakete an die Schüler und ihre Familien zu verteilen, wird versucht mit einem Jeep das Dorf zu erreichen. Doch durch die starken Regenfälle ist dies nicht leicht. Die Straßen werden durch den heftigen Regen unterspült und man muss sehr vorsichtig sein.
Seit dem Ausbruch der Corona-Pandemie wurden nun zum neunten Mal Essenpakete verteilt (seit Mai 2020).
Wir freuen uns auch dieses Mal, die Familien zu unterstützen. Gerade die Menschen, die in abgelegenen Gebieten leben und keinen Zugang zu einer „normalen“ Infrastruktur haben, benötigen in dieser schweren Zeit eure Hilfe.

Corona auf Bali – Januar 2021

Die Corona-Krise ist auch auf Bali noch nicht vorbei…..

Ende 2020 hatte die Regierung Lockerungen geplant, damit Anfang Januar auch die Schulen wieder eröffnet werden können. Natürlich sollten hierbei auch die Schutzmaßnahmen, wie Atemschutzmasken und genug Abstand halten mit beachtet werden. 

Doch mit dem Anstieg der positiven Corona-Fälle auf Bali wurden diese Lockerungen aufgehoben und damit wurden auch persönliche Lernaktivitäten wieder untersagt.

Daher werden die Kinder derzeit wieder wie gewohnt mit Unterrichtsmaterialien zu Hause versorgt. Dabei sind alle Lehrkräfte bestrebt, den Kindern bestmöglich Wissen zu vermitteln. 

Natürlich sind wir auch in diesem Jahr auf eure Unterstützung angewiesen, damit die Bildung der Kinder nicht zu kurz kommt.