Corona auf Bali – Wieso Essenspakete?

Mein Name ist Ni Kadek. Ich bin Schülerin der Schule Jatituhu und gehe in die 10. Klasse. Dank der monatlichen Bereitstellung der Essenspakete für alle Schüler, kam unsere Familie durch die Dürrezeit. Ich bin froh Schülerin der Jatituhu Schule zu sein und freue mich, dass uns so viele Menschen in dieser schweren Zeit unterstützen.

Die monatliche Unterstützung  besteht aus Reis, Speiseöl, getrocknetem Fisch und Mungobohnen. All dies ist sehr schwer zu bekommen, weil die landwirtschaftlichen Flächen in unserem Dorf steil, trocken und sandig sind. Es gibt auch keine Flüsse in der Nähe, sodass wir keinen Reis anbauen können. 

Unsere Familie kann nur während der Regenzeit Mais, Maniok und Bohnen anbauen und diese direkt verwenden, um den täglichen Bedarf der Familie zu decken. Um Reis und Fisch essen zu können, warten wir normalerweise auf die Maniok-Ernte, die wir zu einem niedrigen Preis verkaufen. Das Geld wird wiederum verwendet, um Beilagen und anderes Gemüse zu kaufen. 

Außerdem arbeitet keiner der in den umliegenden Gemeinden lebt als Fischer, da wir sehr weit vom Meer entfernt wohnen. Daher freuen wir uns besonders über den getrockneten Fisch in den Essenspaketen.

Vielen Dank für eure Unterstützung!

Wo liegt Bali? Und was passiert mit den Spenden?

Oft hört man, dass Bali ein schönes Urlaubsziel ist. Doch wo genau liegt Bali ? Bali ist eine indonesische Insel und liegt im Indischen Ozean. Indonesien besteht aus 17.000 Inseln, wobei davon „nur“ 7000 bewohnt sind. Die meisten Menschen leben auf der Insel Java. Dort liegt auch die Hauptstadt Jakarta. Knapp 88% der Bevölkerung gehören dem Islam an.

Die Balinesen, so wie man die Bewohner der Insel Bali nennt, sind zu über 90% hinduistisch. Die Religion ist ein wichtiger Bestandteil im Leben der Einwohner der Insel. Jede Naturkraft hat eine eigene Macht. Diese spiegelt sich in den jeweiligen Göttern wieder. Rituale sind gang und gäbe auf der Insel und gehören zum Alltag. So hat typischerweise jeder Balinese zu Hause einen eigenen kleinen Tempel, um die Götter zu besänftigen. Um für eine gute Ernte zu bitten, werden oft Früchte, Blüten oder ähnliche Opfergaben dem Tempel beigelegt.

Viele Bereiche auf der Insel Bali wurden erst in diesem Jahrtausend erschlossen. So auch Teile des Gebietes im Osten von Bali. Hier findet man auch ein Teil des Ban-Dorfes. Die Schule Jatituhu erreicht man nur sehr schwer, da diese von einer Hauptstraße nochmal zwei Stunden entfernt liegt. Wie man auf den Bildern sehen kann, ist das Dorf komplett vom Wald umschlossen. Gerade zur Regenzeit ist es manchmal gar nicht möglich, dieses zu erreichen. Das Dorf selber gibt es erst seit ca. 25 Jahren. Seitdem unterstützt unsere Partner-Stiftung vor Ort die Menschen. Eure Spenden werden für das Bildungsprogramm und die Kinder vor Ort eingesetzt. Unser Ziel ist es, der nächsten Generation ein besseres Leben durch die Bildung zu ermöglichen.

Vielen Dank für eure Unterstützung!
Hier geht es direkt zu unserer Spendenaktion:

https://www.betterplace.org/de/projects/65727

Essenspakete während schwerer Regenfälle

Auch wenn nun die Regenzeit begonnen hat, werden trotzdem weiterhin Essenspakete im Ban-Dorf benötigt. Der Anbau hat bereits begonnen wie in den letzten Blog-Einträgen beschrieben. Doch es können noch nicht die benötigen Mengen geerntet werden.

Um die Essenspakete an die Schüler und ihre Familien zu verteilen, wird versucht mit einem Jeep das Dorf zu erreichen. Doch durch die starken Regenfälle ist dies nicht leicht. Die Straßen werden durch den heftigen Regen unterspült und man muss sehr vorsichtig sein.
Seit dem Ausbruch der Corona-Pandemie wurden nun zum neunten Mal Essenpakete verteilt (seit Mai 2020).
Wir freuen uns auch dieses Mal, die Familien zu unterstützen. Gerade die Menschen, die in abgelegenen Gebieten leben und keinen Zugang zu einer „normalen“ Infrastruktur haben, benötigen in dieser schweren Zeit eure Hilfe.

Corona auf Bali – Januar 2021

Die Corona-Krise ist auch auf Bali noch nicht vorbei…..

Ende 2020 hatte die Regierung Lockerungen geplant, damit Anfang Januar auch die Schulen wieder eröffnet werden können. Natürlich sollten hierbei auch die Schutzmaßnahmen, wie Atemschutzmasken und genug Abstand halten mit beachtet werden. 

Doch mit dem Anstieg der positiven Corona-Fälle auf Bali wurden diese Lockerungen aufgehoben und damit wurden auch persönliche Lernaktivitäten wieder untersagt.

Daher werden die Kinder derzeit wieder wie gewohnt mit Unterrichtsmaterialien zu Hause versorgt. Dabei sind alle Lehrkräfte bestrebt, den Kindern bestmöglich Wissen zu vermitteln. 

Natürlich sind wir auch in diesem Jahr auf eure Unterstützung angewiesen, damit die Bildung der Kinder nicht zu kurz kommt.

Corona auf Bali – Die Ernte

Ni Kuh Ari Artika Dewi, eine Fünftklässlerin der Jatituhu-Schule berichtet von ihrem Alltag während der Corona-Pandemie. Sie ist sehr dankbar und glücklich darüber, dass sie und ihre Familie Hilfe erhalten und mit Lebensmitteln versorgt werden. Denn insbesondere während der Covid-19-Pandemie ist es sehr schwer, die Nahrungsmittelversorgung zu decken. Obwohl die Regenzeit angebrochen ist, ist die Familie noch dabei, ihr Land zu bewirtschaften und Gemüsesamen, Mais und Moniok anzubauen. Da es normalerweise maximal fünf Monate lang regnet, kann lediglich drei Monate geerntet werden.  Bevor die Erntezeit beginnt isst die Familie sehr wenig, sodass es gerade zum Überleben ausreicht.

Durch die Schulschließungen während der Corona-Krise hatten die Schüler/-innen mehr Zeit, um ihre Familien auf den Feldern zu unterstützen.

Dank eurer Spenden konnten sie die Zeit durchstehen. 

Das Jahr 2020 – Projekt Pakistan

In diesem Jahr kam alles anders, als wir es alle erwartet hatten. Wir mussten alle viele Vorhaben und Pläne durch die Corona-Krise über den Haufen werfen, leider auch unseren Plan vor Ort die Kinder mit eurer Hilfe zu unterstützen. Dies liegt daran, dass die Schulen geschlossen sind.

Zu Beginn der Pandemie war Pakistan weitestgehend verschont geblieben. Dies hat sich im November geändert. Daher folgte, wie bei uns auch, der zweite Lockdown. Wir freuen uns dennoch über jede weitere Spende. Dank eurer Hilfe können wir bereits jetzt schon 15 Kinder im nächsten Jahr unterstützen, statt wie geplant 10 Kinder. Sobald die Schulen wieder ihren normalen Betrieb aufnehmen werden, übergeben wir eure Spendengelder und berichten über die eingeschulten Kinder. 

Vor Ort sind wir im ständigen Kontakt mit der Sach Welfare Society und Danish Raja, um über die aktuelle Situation auf dem Laufenden zu bleiben. Kurz vor Weihnachten haben wir einen Gruß aus Pakistan erhalten.
Wir wünschen euch und euren Familien ein frohes Fest und einen guten Rutsch ins neue Jahr!

Das Jahr 2020 – Projekt Indonesien

In diesem Jahr kam alles anders, als wir alle erwartet hatten. Wir musste alle viele Vorhaben und Pläne durch die Corona-Krise über den Haufen werfen.Auch wenn wir dieses Jahr nicht vor Ort waren, konnten wir einiges dank eurer Hilfe erreichen!Die Schulen und Kinder waren in diesem Jahr besonders auf Hilfe angewiesen. Dies lag zum einen an der Corona-Krise und zum anderen an der langen Dürrezeit, die auf Bali herrschte. Mit über 1600 Euro konnten wir den Familien und Kindern helfen, diese Zeit gut zu überstehen. Eure Spendengelder wurden vor allem für:

  • Das Gehalt der Lehrer genutzt. Diese waren durch die Schließung der Schulen besonders auf Hilfe angewiesen. Der Lohn eines Lehrers auf Bali beträgt um die 50 Euro im Monat. In diesem Jahr mussten die Lehrer ihre Schüler auf Abstand zu Hause besuchen, um die Unterrichtsmaterialien zu übergeben. 
  • Hygiene-Pakete genutzt. Gerade zu Beginn der Corona-Krise waren die Kinder und Familien auf Masken und Desinfektionsmittel angewiesen. Diese wurden in Form von Hygiene-Paketen den Familien zur Verfügung gestellt.
  • Essens-Pakete genutzt. Besonders in diesem Jahr gab es eine lange Dürrezeit. Die eingefahrenen Ernten reichten nicht lange aus. Da auch der Tourismus ausblieb, war es schwer für die Familien, weiteres Geld zu verdienen und für regelmäßiges Essen zu sorgen. Daher wurden Essens-Pakete, bestehenden aus Reissäcken und anderen einfachen Lebensmitteln den Familien bereitgestellt.

Natürlich werden wir weiterhin die Kinder der beiden Schulen Pengalusan und Jatituhu unterstützen. Dazu haben wir unserer Partner-Stiftung vor Ort schon weitere Gelder zugesichert.Des Weiteren hoffen wir im nächsten Jahr wieder von Bali aus berichten zu können. 
Wir wünschen euch und euren Familien ein frohes Fest und einen guten Rutsch ins neue Jahr!
Bleibt gesund!

Die Regenzeit ist da – Schüler Anom

Hurra… Endlich ist der erste Regen da🌧🌧!Anom von der Pengalusan Schule aus der 6. Klasse berichtet, wie glücklich er darüber ist, dass nach 7 Monaten Trockenzeit endlich der Regen da ist.Im Dorf ist es üblich, dass nun alle beim Bepflanzen der Felder helfen. Auf Bali ist es Tradition, dass die Männer den Acker vorbereiten (haken und Unkraut entfernen) und die Frauen die Samen einpflanzen. Anom hilft seinen Eltern bei dem Transport der Gülle aus dem Kuhstall bis hin zum Pflanzen von Samen. Dies macht er gerne. Einige seiner Schulfreunde helfen ihm dabei.Obwohl er fast jeden Tag damit beschäftigt ist seinen Eltern zu helfen, nimmt er sich trotz allem die Zeit, zu Hause zu lernen. Denn er weiß auch wie wichtig die Bildung für ihn und seine Zukunft ist.Dank eurer Hilfe wird ihm das nötige Schulmaterial weiter zur Verfügung gestellt. So kann er weiter lernen und auf seinen Schulabschluss hinarbeiten🌊😊.

Corona auf Bali – Lehrer

Gerade zu dieser schweren Zeit sind die Lehrer der Schulen im Osten von Bali besonders gefordert,
da sie die Schulmaterialien an teilweise entlegene und schwierig zu erreichende Orte bringen müssen.
Daher nutzen sie ihre Roller und müssen teilweise mehrere Kilometer zu Fuß gehen.
Doch wieviel verdient ein Lehrer im Durchschnitt? Umgerechnet sind es 1.000.000 IDR im Monat. Diese Summe hört sich erstmal viel an. Doch umgerechnet sind es aber nur ca. 50 Euro….

Made Suarjana der Schulleiter der Jatituhu-Schule fährt zweimal die Woche durch die Bergpfade im Osten von Bali, um so den Kindern die Schulmaterialien vorbeizubringen. Dank euren Spenden geschieht dies auch weiterhin

Corona auf Bali – Ni Ketut

Während der Covid-19-Pandemie hat es Schülerin Ni Ketut der Klasse 6 der Pengalusan Schule nicht immer leicht. Sie lebt mit ihren Eltern, ihrer Großmutter und ihren zwei Geschwistern zusammen. Nach dem Ausbruch von Covid-19 ging der Verkauf von Bambus-Körben, die die Familie herstellt, stark zurück. Doch nicht nur damit hatte die Familie von Ni Ketut zu kämpfen. Während der Trockenzeit war im Regenwasserspeicher nicht mehr viel Wasser vorhanden, somit musste die Familie mit dem Wasser, das zum ernähren der Kühe und als Trinkwasser genutzt wurde, haushalten. Trotz den schwierigen Umständen bekommt Ni Ketut täglich Schulaufgaben von ihren Lehrern gebracht. Dank eurer Spenden passiert dies auch weiterhin.