Corona auf Bali – Hausbesuche

Nyoman Karitya Direktor der Schule Manikaji besucht die Schüler zu Hause.

Das Leben in den Bergen ist sehr simpel und die Kinder lernen draußen auf den Terrassen der kleinen Häuser. Normalerweise bestehen die Häuser aus Holz und sind selbst gebaut. Manchmal findet man in den Bergen aber auch Häuser aus Stein, wie auch bei dieser Familie hier. Die Kinder sind trotz der Pandemie sehr wissbegierig und freuen sich über neues Schulmaterial, welches sie von ihren Lehrern erhalten.

Unterstützen Sie jetzt Lehrer und Kinder vor Ort!

Hier geht es zur Spendenaktion.

Corona in Pakistan – April 2021

Wie auch viele andere Länder ist Pakistan weiterhin als Risikogebiet eingestuft und hat mit der dritten COVID-19-Welle zu kämpfen. Selbst der Präsident (Imran Khan) und  der Vizepräsident wurden positiv getestet. Besonders die britische Variante des Covid-19 ist weit verbreitet. Diese trifft zum größten Teil Kinder. Daher sind weiterhin die Schulen geschlossen.

Im Vergleich zu anderen Länder sind die offiziellen Infektionszahlen zwar niedrig. Doch es ist sehr wahrscheinlich, dass die Dunkelziffer weitaus höher ausfällt. Wie auch Indonesien erhält Pakistan seinen Impfstoff aus China oder Russland. Allerdings hängt Pakistan mit den Impfungen sehr weit hinterher. 

Wir planen weiterhin 15 Kinder im August den Zugang zur Schulbildung zu ermöglichen. Die ersten Profile präsentieren wir euch im nächsten Monat.

Bleibt gesund! Euer Wave Project Team

Corona auf Bali – Hausbesuch des Schuldirektors

Wayan Sumadia, der Schuldirektor der Jatituhu berichtet, über seine tägliche Arbeit:

Heute ging ich zu den Häusern unserer Schüler der Jatituhu-Schule, die an den Hängen des Berges Abang leben, um Lernmaterialien für Schüler zu verteilen, die offline lernen. Er besuchte auch die Schüler, die online lernen, um sicherzustellen, dass sie keine Probleme bei der Bearbeitung der Aufgaben haben. Als Lehrer inmitten einer Pandemie müssen wir uns verschiedenen Herausforderungen stellen. Eine der schwierigsten Herausforderungen besteht darin, mit unserem Motorrad auf steilen und sandigen Straßen zu fahren. Doch wir geben niemals auf.

Heute erlebte ich wieder hautnah wie schwer es die Kinder und Jugendlichen unserer Schule haben. Der Schüler Komang, der die 9. Klasse besucht, lebt ziemlich entfernt von der Schule. Daher besuchte ich ihn, um sicher zu gehen, dass er auch alle Aufgaben vom letzten Mal erledigt und verstanden hat. Als ich ankam war er schon den ganzen Morgen beschäftigt und half seinen Eltern bei der Arbeit. Dies ist eine Pflicht, die er zusätzlich zum Lernen zu erfüllen hat, denn nur so kann das Einkommen für die Familien gesichert werden.

Wir sind froh über jede Unterstützung die wir bekommen können, um den Schülern einen Zugang zur Bildung zu ermöglichen.

Corona auf Bali – Manikaji Schule

Ab April erweitern wir unser Projekt auf Bali. Dank einem hohen Spendenbetrag der msg systems ag (Spendenaktion zum 40. Jubiläum) werden wir die Schüler der Manikaji-Schule das ganze Jahr unterstützen (52 Schüler). 

Die Übernahme der Schulgebühren ist kurzfristig entstanden, da die Schule vorher von Hotels auf Bali finanziert wurde. Leider können diese Hotels durch die Corona-Pandemie keine Gelder mehr zur Verfügung stellen. Wie auch die anderen beiden Schulen, die wir vor Ort unterstützen, (Pengalusan und Jatituhu) liegt auch diese Schule im abgelegenen Osten der Insel. Von hier aus ist die nächste staatliche Schule 10 Kilometer entfernt. Um sie zu erreichen, benötigen die Eltern eigene Autos oder Motorräder. Der Weg dauert circa 3 Stunden und wäre für die Schüler täglich eine hohe Belastung. Daher haben viele Kinder im abgelegenen Dorf keine andere Möglichkeit. Wie auch bei allen anderen Projekten liegt uns die Bildung der Kinder und somit der nächsten Generation sehr am Herzen.

Wir bedanken uns auch nochmal bei der msg systems und der msg services ag. Ohne die erhaltenen Spendengelder hätten wir diese Schule nicht unterstützen können.

Corona auf Bali – Wieso Essenspakete?

Mein Name ist Ni Kadek. Ich bin Schülerin der Schule Jatituhu und gehe in die 10. Klasse. Dank der monatlichen Bereitstellung der Essenspakete für alle Schüler, kam unsere Familie durch die Dürrezeit. Ich bin froh Schülerin der Jatituhu Schule zu sein und freue mich, dass uns so viele Menschen in dieser schweren Zeit unterstützen.

Die monatliche Unterstützung  besteht aus Reis, Speiseöl, getrocknetem Fisch und Mungobohnen. All dies ist sehr schwer zu bekommen, weil die landwirtschaftlichen Flächen in unserem Dorf steil, trocken und sandig sind. Es gibt auch keine Flüsse in der Nähe, sodass wir keinen Reis anbauen können. 

Unsere Familie kann nur während der Regenzeit Mais, Maniok und Bohnen anbauen und diese direkt verwenden, um den täglichen Bedarf der Familie zu decken. Um Reis und Fisch essen zu können, warten wir normalerweise auf die Maniok-Ernte, die wir zu einem niedrigen Preis verkaufen. Das Geld wird wiederum verwendet, um Beilagen und anderes Gemüse zu kaufen. 

Außerdem arbeitet keiner der in den umliegenden Gemeinden lebt als Fischer, da wir sehr weit vom Meer entfernt wohnen. Daher freuen wir uns besonders über den getrockneten Fisch in den Essenspaketen.

Vielen Dank für eure Unterstützung!

Corona auf Bali – Januar 2021

Die Corona-Krise ist auch auf Bali noch nicht vorbei…..

Ende 2020 hatte die Regierung Lockerungen geplant, damit Anfang Januar auch die Schulen wieder eröffnet werden können. Natürlich sollten hierbei auch die Schutzmaßnahmen, wie Atemschutzmasken und genug Abstand halten mit beachtet werden. 

Doch mit dem Anstieg der positiven Corona-Fälle auf Bali wurden diese Lockerungen aufgehoben und damit wurden auch persönliche Lernaktivitäten wieder untersagt.

Daher werden die Kinder derzeit wieder wie gewohnt mit Unterrichtsmaterialien zu Hause versorgt. Dabei sind alle Lehrkräfte bestrebt, den Kindern bestmöglich Wissen zu vermitteln. 

Natürlich sind wir auch in diesem Jahr auf eure Unterstützung angewiesen, damit die Bildung der Kinder nicht zu kurz kommt.

Corona auf Bali – Die Ernte

Ni Kuh Ari Artika Dewi, eine Fünftklässlerin der Jatituhu-Schule berichtet von ihrem Alltag während der Corona-Pandemie. Sie ist sehr dankbar und glücklich darüber, dass sie und ihre Familie Hilfe erhalten und mit Lebensmitteln versorgt werden. Denn insbesondere während der Covid-19-Pandemie ist es sehr schwer, die Nahrungsmittelversorgung zu decken. Obwohl die Regenzeit angebrochen ist, ist die Familie noch dabei, ihr Land zu bewirtschaften und Gemüsesamen, Mais und Moniok anzubauen. Da es normalerweise maximal fünf Monate lang regnet, kann lediglich drei Monate geerntet werden.  Bevor die Erntezeit beginnt isst die Familie sehr wenig, sodass es gerade zum Überleben ausreicht.

Durch die Schulschließungen während der Corona-Krise hatten die Schüler/-innen mehr Zeit, um ihre Familien auf den Feldern zu unterstützen.

Dank eurer Spenden konnten sie die Zeit durchstehen. 

Das Jahr 2020 – Projekt Pakistan

In diesem Jahr kam alles anders, als wir es alle erwartet hatten. Wir mussten alle viele Vorhaben und Pläne durch die Corona-Krise über den Haufen werfen, leider auch unseren Plan vor Ort die Kinder mit eurer Hilfe zu unterstützen. Dies liegt daran, dass die Schulen geschlossen sind.

Zu Beginn der Pandemie war Pakistan weitestgehend verschont geblieben. Dies hat sich im November geändert. Daher folgte, wie bei uns auch, der zweite Lockdown. Wir freuen uns dennoch über jede weitere Spende. Dank eurer Hilfe können wir bereits jetzt schon 15 Kinder im nächsten Jahr unterstützen, statt wie geplant 10 Kinder. Sobald die Schulen wieder ihren normalen Betrieb aufnehmen werden, übergeben wir eure Spendengelder und berichten über die eingeschulten Kinder. 

Vor Ort sind wir im ständigen Kontakt mit der Sach Welfare Society und Danish Raja, um über die aktuelle Situation auf dem Laufenden zu bleiben. Kurz vor Weihnachten haben wir einen Gruß aus Pakistan erhalten.
Wir wünschen euch und euren Familien ein frohes Fest und einen guten Rutsch ins neue Jahr!

Das Jahr 2020 – Projekt Indonesien

In diesem Jahr kam alles anders, als wir alle erwartet hatten. Wir musste alle viele Vorhaben und Pläne durch die Corona-Krise über den Haufen werfen.Auch wenn wir dieses Jahr nicht vor Ort waren, konnten wir einiges dank eurer Hilfe erreichen!Die Schulen und Kinder waren in diesem Jahr besonders auf Hilfe angewiesen. Dies lag zum einen an der Corona-Krise und zum anderen an der langen Dürrezeit, die auf Bali herrschte. Mit über 1600 Euro konnten wir den Familien und Kindern helfen, diese Zeit gut zu überstehen. Eure Spendengelder wurden vor allem für:

  • Das Gehalt der Lehrer genutzt. Diese waren durch die Schließung der Schulen besonders auf Hilfe angewiesen. Der Lohn eines Lehrers auf Bali beträgt um die 50 Euro im Monat. In diesem Jahr mussten die Lehrer ihre Schüler auf Abstand zu Hause besuchen, um die Unterrichtsmaterialien zu übergeben. 
  • Hygiene-Pakete genutzt. Gerade zu Beginn der Corona-Krise waren die Kinder und Familien auf Masken und Desinfektionsmittel angewiesen. Diese wurden in Form von Hygiene-Paketen den Familien zur Verfügung gestellt.
  • Essens-Pakete genutzt. Besonders in diesem Jahr gab es eine lange Dürrezeit. Die eingefahrenen Ernten reichten nicht lange aus. Da auch der Tourismus ausblieb, war es schwer für die Familien, weiteres Geld zu verdienen und für regelmäßiges Essen zu sorgen. Daher wurden Essens-Pakete, bestehenden aus Reissäcken und anderen einfachen Lebensmitteln den Familien bereitgestellt.

Natürlich werden wir weiterhin die Kinder der beiden Schulen Pengalusan und Jatituhu unterstützen. Dazu haben wir unserer Partner-Stiftung vor Ort schon weitere Gelder zugesichert.Des Weiteren hoffen wir im nächsten Jahr wieder von Bali aus berichten zu können. 
Wir wünschen euch und euren Familien ein frohes Fest und einen guten Rutsch ins neue Jahr!
Bleibt gesund!

Die Regenzeit ist da – Schüler Anom

Hurra… Endlich ist der erste Regen da🌧🌧!Anom von der Pengalusan Schule aus der 6. Klasse berichtet, wie glücklich er darüber ist, dass nach 7 Monaten Trockenzeit endlich der Regen da ist.Im Dorf ist es üblich, dass nun alle beim Bepflanzen der Felder helfen. Auf Bali ist es Tradition, dass die Männer den Acker vorbereiten (haken und Unkraut entfernen) und die Frauen die Samen einpflanzen. Anom hilft seinen Eltern bei dem Transport der Gülle aus dem Kuhstall bis hin zum Pflanzen von Samen. Dies macht er gerne. Einige seiner Schulfreunde helfen ihm dabei.Obwohl er fast jeden Tag damit beschäftigt ist seinen Eltern zu helfen, nimmt er sich trotz allem die Zeit, zu Hause zu lernen. Denn er weiß auch wie wichtig die Bildung für ihn und seine Zukunft ist.Dank eurer Hilfe wird ihm das nötige Schulmaterial weiter zur Verfügung gestellt. So kann er weiter lernen und auf seinen Schulabschluss hinarbeiten🌊😊.