Wo liegt Bali? Und was passiert mit den Spenden?

Oft hört man, dass Bali ein schönes Urlaubsziel ist. Doch wo genau liegt Bali ? Bali ist eine indonesische Insel und liegt im Indischen Ozean. Indonesien besteht aus 17.000 Inseln, wobei davon „nur“ 7000 bewohnt sind. Die meisten Menschen leben auf der Insel Java. Dort liegt auch die Hauptstadt Jakarta. Knapp 88% der Bevölkerung gehören dem Islam an.

Die Balinesen, so wie man die Bewohner der Insel Bali nennt, sind zu über 90% hinduistisch. Die Religion ist ein wichtiger Bestandteil im Leben der Einwohner der Insel. Jede Naturkraft hat eine eigene Macht. Diese spiegelt sich in den jeweiligen Göttern wieder. Rituale sind gang und gäbe auf der Insel und gehören zum Alltag. So hat typischerweise jeder Balinese zu Hause einen eigenen kleinen Tempel, um die Götter zu besänftigen. Um für eine gute Ernte zu bitten, werden oft Früchte, Blüten oder ähnliche Opfergaben dem Tempel beigelegt.

Viele Bereiche auf der Insel Bali wurden erst in diesem Jahrtausend erschlossen. So auch Teile des Gebietes im Osten von Bali. Hier findet man auch ein Teil des Ban-Dorfes. Die Schule Jatituhu erreicht man nur sehr schwer, da diese von einer Hauptstraße nochmal zwei Stunden entfernt liegt. Wie man auf den Bildern sehen kann, ist das Dorf komplett vom Wald umschlossen. Gerade zur Regenzeit ist es manchmal gar nicht möglich, dieses zu erreichen. Das Dorf selber gibt es erst seit ca. 25 Jahren. Seitdem unterstützt unsere Partner-Stiftung vor Ort die Menschen. Eure Spenden werden für das Bildungsprogramm und die Kinder vor Ort eingesetzt. Unser Ziel ist es, der nächsten Generation ein besseres Leben durch die Bildung zu ermöglichen.

Vielen Dank für eure Unterstützung!
Hier geht es direkt zu unserer Spendenaktion:

https://www.betterplace.org/de/projects/65727

Planung des Projektes in Pakistan

Um unser Ziel, die Bildung in Pakistan für ärmere Kinder zu fördern, haben wir verschiedene Schulen in der Umgebung von Rawalpindi besucht. Damit wir ein Verständnis bekommen, wie das Bildungssystem hier aufgebaut ist und wie wir helfen können. Wie in vielen Ländern, gibt es hier private und öffentliche Schulen. Doch sind die Unterschiede immens. In der Provinz Punjab gibt es rund 2000 öffentliche und 8000 private Schulen. Die öffentlichen Schulen sind überfüllt. Es gibt keine Hygiene-Vorschriften oder Grenzen bei den Größen der Schulklassen und das vorhandenen Schulmaterial ist begrenzt. Da keine Schulen in der näheren Umgebung sind oder die Familien diese nicht bezahlen können, gehen viele der Kinder gar nicht zur Schule. In der Umgebung haben wir uns speziell private Bildungseinrichtungen angeschaut. Die „Peak School“ ist eine sehr gute Privatschule in Westridge Rawalpindi. Hier liegen die Kosten zwischen 20-50 Euro monatlich je Schulkind. Davon kann eine Person sich in Pakistan einen Monat ernähren. Daher kamen wir schnell auf die verschiedenen Möglichkeiten der Unterstützung zu sprechen. Schnell war klar, dass schlechte Erfahrungen hier gemacht wurden. Arme Kinder, die unterstützt wurden, waren nicht willens zu lernen oder gaben nur vor arm zu sein. Das Problem ist es, die Armut nachzuweisen. Nach einem langen Gespräch war uns klar, wenn wir transparent sein wollen, muss klar sein, welchen Kindern wir die Möglichkeit bieten, auf die Schule gehen zu dürfen. Es gibt viele Heimkinder in Pakistan, die auf Unterstützung angewiesen sind, sowie Kinder, die in Zelten an Straßen wohnen. Hier weiß man definitiv, dass diese Hilfe brauchen.In Unterstützung mit Danish Raja (Anwalt in Islamabad) werden wir diese Kinder versuchen zu finden und an die Schule zu bringen. Uns wurde vom Schuldirektor Herrn Ibraheem versprochen, wenn wir nachweisen können, dass die Kinder bedürftig sind, dann werden die Schulgebühren erlassen.Vielen Dank daher an die „Peak School“ und an Muhammad Ibraheem.