Planung des Projektes in Pakistan

Um unser Ziel, die Bildung in Pakistan für ärmere Kinder zu fördern, haben wir verschiedene Schulen in der Umgebung von Rawalpindi besucht. Damit wir ein Verständnis bekommen, wie das Bildungssystem hier aufgebaut ist und wie wir helfen können. Wie in vielen Ländern, gibt es hier private und öffentliche Schulen. Doch sind die Unterschiede immens. In der Provinz Punjab gibt es rund 2000 öffentliche und 8000 private Schulen. Die öffentlichen Schulen sind überfüllt. Es gibt keine Hygiene-Vorschriften oder Grenzen bei den Größen der Schulklassen und das vorhandenen Schulmaterial ist begrenzt. Da keine Schulen in der näheren Umgebung sind oder die Familien diese nicht bezahlen können, gehen viele der Kinder gar nicht zur Schule. In der Umgebung haben wir uns speziell private Bildungseinrichtungen angeschaut. Die „Peak School“ ist eine sehr gute Privatschule in Westridge Rawalpindi. Hier liegen die Kosten zwischen 20-50 Euro monatlich je Schulkind. Davon kann eine Person sich in Pakistan einen Monat ernähren. Daher kamen wir schnell auf die verschiedenen Möglichkeiten der Unterstützung zu sprechen. Schnell war klar, dass schlechte Erfahrungen hier gemacht wurden. Arme Kinder, die unterstützt wurden, waren nicht willens zu lernen oder gaben nur vor arm zu sein. Das Problem ist es, die Armut nachzuweisen. Nach einem langen Gespräch war uns klar, wenn wir transparent sein wollen, muss klar sein, welchen Kindern wir die Möglichkeit bieten, auf die Schule gehen zu dürfen. Es gibt viele Heimkinder in Pakistan, die auf Unterstützung angewiesen sind, sowie Kinder, die in Zelten an Straßen wohnen. Hier weiß man definitiv, dass diese Hilfe brauchen.In Unterstützung mit Danish Raja (Anwalt in Islamabad) werden wir diese Kinder versuchen zu finden und an die Schule zu bringen. Uns wurde vom Schuldirektor Herrn Ibraheem versprochen, wenn wir nachweisen können, dass die Kinder bedürftig sind, dann werden die Schulgebühren erlassen.Vielen Dank daher an die „Peak School“ und an Muhammad Ibraheem.

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