Optimismus trotz extremer Trockenzeit

Grundsätzlich startet die Trockenzeit auf Bali im Mai und endet im Oktober, in diesem Jahr ist die Trockenzeit jedoch besonders extrem und bereits im April angebrochen. Vor allem die abgelegene Gegend rund um den Mount Abang, in der sich die Manikaji-Schule befindet, ist stark von der Wetterlage betroffen. Die Gegend ist ohnehin sehr trocken, steil und sandig und verfügt über kein Quellwasser. Der letzte Regenfall war im April.

Die Schüler*innen der Manikaji-Schule berichten, dass sie in dieser Trockenzeit mehr Schwierigkeiten haben, sauberes Wasser für den Alltag zu finden, als in den Vorjahren. Ihre vorrangige tägliche Aufgabe ist das Beschaffen von Wasser aus dem Cubang. Ein Cubang ist ein Regenwassersammelbecken auf dem Dach, welches sich an der Manikaji-Stadthalle befindet. Sie gehen durchschnittlich 1 km für das Wasser und tragen es in einem Eimer auf dem Kopf nach Hause.

Daneben birgt die Trockenzeit ein weiteres Problem: Das Finden von Gras für ihr Vieh. Dafür müssen die Schüler*innen den steilen Hügel Pucak Sari hinauflaufen.

Trotz aller Schwierigkeiten beklagen sie sich nicht über ihre Situation und arbeiten jeden Tag hart daran, das Leben ihrer Familien zu unterstützen. Auch der Enthusiasmus für das tägliche Lernen ist stets vorhanden. Alle Schüler*innen blicken positiv in die Zukunft und sind dankbar für jede Unterstützung.

Das Wasser zur Familie bringen
Gras für das Vieh suchen
Cubang

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