Unterstützung meiner Eltern neben der Schule

Ich heiße  I Murdika und bin Schüler der 12. Klasse der Manikaji-Schule.

In einer Situation wie der heutigen sind wir Schüler*innen in Indonesien gezwungen, virtuell zu lernen. Ich darf jetzt zwar neue Technologien zum Lernen nutzen, die das Lernen durchaus erleichtern, aber sie verhindern nicht, dass ich mich langweile. Ich kann nicht wie sonst etwas mit meinen Freunden in der Schule oder im Freien unternehmen.

Als Junge aus einer ländlichen, hügeligen Gegend habe ich es nicht leicht, denn neben dem Lernen muss ich auch meinen Eltern zu Hause helfen. Unter anderem z. B. bei der Suche nach Gras für unsere Kühe, beim Kochen, bei der Suche nach Brennholz und bei meiner Routinetätigkeit in der Trockenzeit; dem Maniokhacken.
Da ich Schüler bin, erledige ich daneben noch alle Aufgaben, die mir mein Lehrer gibt, und zwar online. Das ist neu und schwierig für mich, weil ich mit dieser Technologie erstmal umgehen muss. Zudem kann ich oft kein Internet-Signal empfangen, es sei denn, ich gehe den Hügel hinunter, um nach einem Wi-Fi-Signal zu suchen. Trotzdem bleibe ich stets enthusiastisch und fleißig am Lernen, denn ich habe immer noch Träume und meine Eltern sollen sich über meine Leistungen freuen.

In Zeiten der Pandemie sind meine Freunde und ich sehr dankbar dafür, dass wir immer noch jeden Monat von EBPP Spenden in Form von Care-Paketen erhalten. Das hilft mir und meinen Freunden sehr, weil wir dadurch unsere täglichen Ausgaben senken können.

Ich bin auch den Lehrer*innen, Spender*innen und meinen Eltern sehr dankbar, die mich beim Lernen immer begleiten und unterstützen, auch wenn ich mich immer noch in dieser schwierigen Situation befinde. Ich bete, dass diese Pandemie bald vorübergeht, damit wir wie gewohnt zusammenkommen können.

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